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ok-Power

www.energie-vision.de

LOGO_ok-power-labelZiel

Ausweitung der Anlagen für regenerative Stromerzeugung.
Umweltnutzen durch zertifizierte Produkte.
Markttransparenz auf dem Ökostrom-Markt.
Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen und effizienter Kraft-Wärme-Kopplung.

Produktgruppe

Ökostrom aus 100 Prozent regenerativen Anlagen oder Ökostrom aus mindestens 50 Prozent regenerativen Anlagen, Rest aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Vergabestelle und -kriterien

Das Öko-Institut, World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland und die Verbraucherzentrale NRW haben zusammen den EnergieVision e.V. gegründet, der für die Vergabe des ok-Power Zeichens verantwortlich ist.

Das Label wird für zwei verschiedene Strommodelle vergeben:

  • Händlermodell: Der Verbraucher wird mit Strom aus regenerativen Quellen beliefert. Zwei Drittel davon muss aus neuen Anlagen kommen (nicht älter als drei Jahre).
  • Fondsmodell: Der Verbraucher erhält einen Strommix oder Ökostrom. Er bezahlt eine zusätzliche Gebühr, mit der der Neubau von regenerativen Kraftwerken unterstützt wird.

Bedingungen:

  • 33 Prozent der neuen Anlagen soll außerhalb des Förderbereichs des EEG entstehen.
  • Mindestens 1 Prozent des Grünen Strom muss aus Photovoltaik-Anlagen stammen.
  • Neue Staudämme für Wasserkraftwerke sind nicht erlaubt.
  • Der Stromanteil aus KWK-Anlagen darf höchstens 50 Prozent betragen.

Kontrollmechanismus:

Die Einhaltung der Vergabekriterien wird einmal im Jahr von unabhängigen akkreditierten Prüfstellen kontrolliert.

Marktrelevanz

Das ok-Power Label gibt es seit dem Jahr 2000. 12 Lieferanten wurden bisher ausgezeichnet. Das Zeichen steht für eine Ausweitung der regenerativen Stromgewinnung über die Anforderungen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes hinaus. Es leistet dadurch einen Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Die Kontrolle der Kriterien durch unabhängige Prüfstellen erhöht die Glaubwürdigkeit des Zeichens. Das ok-Power Label bietet dem Verbraucher eine gute Orientierung auf dem Markt der Ökostrom-Anbieter.

Das Label enthält keine Einschränkung bezüglich dem Betrieb von Atomkraftwerken von den Lieferanten oder deren Anteilseignern. Daher kann dieses Label auch von großen Lieferanten genutzt werden, die für andere Stromangebote auf Atomstrom zurückgreifen.


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