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Ökostrom

Für Strom existieren nur wenige Unterscheidungsmerkmale wie z. B. Ausfallsicherheit oder Frequenzschwankungen. Der Preis ist für die meisten Kunden das wichtigste Entscheidungskriterium, da die oben genannten Merkmale als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Aufgrund des hohen Qualitätsstandards in Deutschland bleibt als weiteres – nicht sichtbares – Vergleichselement nur die Herkunft bzw. Erzeugungsart des Stroms.

Mit der Liberalisierung der Energiewirtschaft 1998 wurde die Basis für einen marktwirtschaftlichen Wettbewerb auf dem europäischen Strommarkt geschaffen. Strom wurde 1999 zu einer frei handelbaren Ware. Seit der Liberalisierung des Strommarktes kann der Kunde nicht nur auf das Stromangebot des örtlichen Stromversorgers zurückgreifen, sondern auch die Angebote der Wettbewerber nutzen. Die Anzahl von Angeboten und Anbietern von grünem Strom bzw. Ökostrom, d. h. Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser-, Windkraft oder Sonnenenergie, wächst seitdem an.

Um den Verbrauchern trotz der Komplexität des Strommarktes eine transparente Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, sind verschiedene Ökostromlabel entworfen und eingeführt worden.

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