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Stadt Bremerhaven

Überblick

Mit der Umstellung auf "grüne" Elektrizität wollen Magistrat und Landesregierung laut Umweltstadtrat Volker Holm "die Rolle als öffentliche Auftraggeber nutzen, um einen zusätzlichen Anreiz zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien zu geben". Die Stadt leiste damit "einen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer langfristig sicheren Energieversorgung", versichert Holm.

Die Stadt hatte die Umstellung auf Ökostrom am 9. April 2008 beschlossen. Um gemeinsam günstige Konditionen zu erreichen, bündelten der Magistrat, der Bremer Senat, Radio Bremen sowie mehrere stadtbremische Eigenbetriebe und Gesellschaften ihren Energiebedarf und taten sich für die europaweite Ausschreibung zusammen. Ergebnis: Das swb-Angebot war am günstigsten. Nach den Berechnungen der Seestadt Immobilien ist der Strom aus Erneuerbaren Energien mit 1,2 Prozent nur unwesentlich teurer als der Normalstrom.

Angaben zur Institution

Adresse: Magistrat der Stadt Bremerhaven,
Hinrich-Schmalfeld-Str.
27576 Bremerhaven
Einwohner:
114.000
Ansprechpartner/in: Herr Till Scherzinger
Telefon: 0471/590-2829
Telefax: 
0471/590-2981
E-Mail: till.scherzinger[at]magistrat.bremerhaven.de
Website: www.bremerhaven.de
Anzahl der Angestellten: 3777 (Stand 30. Juni 2010)

Organisation des Beschaffungswesens

Der Wirtschaftsbetrieb Seestadt Immobilien ist u.a. dafür verantwortlich, dass die von Ihm treuhänderisch verwalteten Einrichtungen (ca. 300 Stück) mit Energie und Trinkwasser versorgt werden. Der Bezug elektrischer Energie ist europaweit ausgeschrieben worden. Zum 31.12.2008 lief der gültige Vertrag aus. Bei diesem Strombezug handelt es sich um „Normalstrom“ ohne einen nennenswerten Ökostromanteil. Anders sieht es mit der neuen ab dem 01.01.2009 gültigen Ausschreibung aus. Hier wurde europaweit der Bezug elektrischer Energie ausschließlich nach ökologischen Gesichtspunkten ausgeschrieben. Für jede gelieferte Kilowattstunde (kWh) wird ein Herkunftsnachweis (in der Regel Wasserkraft aus Norwegen) angefordert.

Erfolg

In der Summe wird somit im Land Bremen 54.400 t CO2 pro Jahr weniger in die Atmosphäre gestoßen.



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