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KfW Bankengruppe

KFW_logoÜberblick

Die KfW Bankengruppe wurde als Pilotprojekt im Rahmen von GreenLabelsPurchase bei der Beschaffung von Grünem Strom beraten.

Die KfW Bankengruppe gibt Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie, in Deutschland, in Europa und in der Welt. Sie unterstützt als Förderbank von Bund und Ländern den Wandel und treibt zukunftsweisende Ideen voran.

Angaben zur Institution

Name der Organisation: KfW Bankengruppe
Adresse: Niederlassung Bonn, Ludwig-Erhard-Platz, 53179 Bonn
Bundesland:

Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartner: Manfred Stender
Position: ZSb1 Standortbezogene Services Bonn
Telefon: +49 228 831-7325
Telefax
+49 228 831-7999
E-Mail: manfred.stender@kfw.de
Website: www.kfw.de
Anzahl Mitarbeiter/innen: 3.946

Die KfW orientiert sich bei ihren Entscheidungen an der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und nutzt diese als roten Faden. Dies kommt auch in der "Erklärung zu Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung" der KfW zum Ausdruck, die sie gegenüber dem Deutschen Bundestag abgegeben hat. Hierin bekräftigt sie zudem ihre Verpflichtungen aus der "UNEP-Erklärung der Banken zur Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung".

Um der interessierten Öffentlichkeit über ihre Aktivitäten zu berichten, gibt die KfW im Drei-Jahres-Rhythmus Nachhaltigkeitsberichte heraus, die über das Internet (www.kfw.de) herunter geladen werden können.

Organisation des Beschaffungswesens

Die KfW Bankengruppe hat ein Umweltmanagementsystem aufgebaut, um zu gewährleisten, dass in allen Bereichen des Hauses Umweltaspekte berücksichtigt werden. Dazu wurde für den betrieblichen Umweltschutz eine eigene Richtlinie entwickelt. Die KfW strebt an, eine Rahmenrichtlinie zu erstellen, die allgemeingültige Einkaufsgrundsätze für eine umweltfreundliche Beschaffung definiert.

CO2-Neutralstellung der KfW Bankengruppe

Betriebsbedingte CO2-Emissionen werden ab 2006 kompensiert, um eine Klimaneutralstellung zu erreichen. Die durch KfW-Geschäftsaktivitäten entstehenden CO2-Emissionen aus Flugverkehr, sonstigen Dienstreisen sowie Energieverbrauch in den KfW-eigenen Gebäuden aller Standorte (Zentrale in Frankfurt, die Niederlassungen in Berlin und Bonn sowie die KfW-Tochter Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) in Köln) werden zunächst genau berechnet. In einem zweiten Schritt schafft Klimaneutralisierung dann einen Ausgleich: Für die verursachten CO2-Mengen werden entsprechende CO2-Zertifikate nach dem Kyoto-Protokoll, z. B. aus CDM-Projekten, erworben und stillgelegt. Die KfW-Strategie zielt jedoch auf eine weitergehende, kontinuierliche Verringerung der zu kompensierenden Mengen ab. Dazu gehört zum einen die Verringerung des Energieverbrauchs durch höhere Energieeffizienz der Bürogebäude und Fahrzeuge. Zum anderen soll der verbleibende Energiebedarf möglichst mit CO2-freier Energie wie „grünem Strom“ oder „grünem Gas“ gedeckt werden. Ziel ist es, die benötigte Zertifikatmenge zu minimieren.

Bis zum 30.09.2007 wurde die KfW Bankengruppe mit konventionellem Strom versorgt. Seit dem 01.10.2007 werden alle Liegenschaften mit 100 Prozent Ökostrom versorgt: Die Zentrale in Frankfurt, die Niederlassungen in Berlin und Bonn sowie die KfW-Tochter DEG in Köln (nach Bezug des Neubaus im Herbst 2008); hinzu kommen noch einige angemietete Gebäude.

Die europaweite Ausschreibung erfolgte auf Grundlage der vom Bundesumweltministerium veröffentlichten Arbeitshilfe „Beschaffung von Ökostrom - Arbeitshilfe für eine europaweite Ausschreibung im offenen Verfahren". Die Ausschreibung wurde von der Berliner Energieagentur GmbH fachlich hinsichtlich der Definition der CO2-Minderung als Kriterium für die Vergabe sowie für die CO2-Bilanzierung der KfW Bankengruppe begleitet.

Erfolg

Der Bezug von Ökostrom der Firma NaturEnergie AG aus Wasserkraft führt zu einer Strompreiserhöhung von rund 4 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Vertrag. Diese liegt unter der allgemeinen Preissteigerung für Stromlieferungen in den Jahren 2004 bis 2006, so dass der Ökostrombezug für die KfW auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt.

Die CO2-Minderung des Ökostroms wird einerseits bei der Bewertung der Angebote als Einfluss auf den Ökostrommarkt betrachtet. Dabei wird der CO2-Minderung durch Neuanlagen eine größere Rolle beigemessen, als denen von Altanlagen. In der Ausschreibung wurde eine Mindestquote von 30 Prozent für die CO2-Minderung im Lieferzeitraum gefordert. Die NaturEnergie AG garantiert eine CO2-Minderung von mindestens 42 Prozent.

Bei der Bewertung der CO2-Bilanz der KfW Bankengruppe dagegen fließt die CO2-Minderung von Alt- wie Neuanlagen gleichermaßen ein. Daraus folgt, dass durch den Bezug von Ökostrom jährlich 9.604 t CO2 eingespart werden, die sich die KfW Bankengruppe als CO2-Minderung anrechnen lassen kann.


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