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Deutsche Lufthansa AG

logo_lufthansaÜberblick

Angesichts steigender Mobilitätsbedürfnisse muss die Luftfahrtindustrie Antworten auf neue umweltpolitische Herausforderungen geben. Die weitere Reduktion von Schadstoffemissionen, Lärmbelastungen und Energieverbrauch stehen im Vordergrund. Bei Lufthansa ist der Ausgleich ökonomischer Interessen und ökologischer Verantwortung Unternehmensleitsatz. Gute Beispiele sind Milliardeninvestitionen in eine emissionsarme und treibstoffeffiziente Flotte, sowie zahlreiche operative Umwelt- und Effizienzmaßnahmen im Flugbetrieb und am Boden. Sie sorgen für eine stetige Verbesserung der Umweltbilanz und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Lufthansa.

Im Jahr 2008 hat Lufthansa sich neue Umwelt- und Klimaschutzziele gesetzt. Das 15 Leitsätze umfassende Programm orientiert sich an der international anerkannten 4-Säulen-Strategie des Luftverkehrs, welche das gesamte Spektrum praktikabler Maßnahmen zum Klimaschutz im Luftverkehr umfasst. Darüber hinaus unterstützt Lufthansa die vom Weltairlineverband IATA im Juni 2009 beschlossenen Klimaschutzziele (IATA = International Air Transport Association), die ein CO₂-neutrales Wachstum der Luftverkehrsbranche ab dem Jahr 2020 vorsehen, sowie eine Reduktion der CO₂-Emissionen aus fossilen Kraftstoffen um 50 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 2005.

Angaben zur Institution

Name der Organisation: Deutsche Lufthansa AG
Umweltmanagement
Deutsche Lufthansa AG
Einkauf – Strategisches Energiemanagement
Ansprechpartner: Herr Jan-Ole Jacobs
Frau Carola Bartelt
Telefon: 030/8875-3020
069/696-90976
E-Mail
ole.jacobs(at)dlh.de carola.bartelt(at)dlh.de
Website www.dlh.de www.dlh.de


Organisation des Beschaffungswesens

Umweltkriterien spielten beim Neubau der Lufthansa-Hauptverwaltung in Köln eine wichtige Rolle, die im November 2007 in Betrieb genommen wurde. Um den Energieverbrauch des Gebäudes möglichst gering zu halten, verfügt es über ein thermoaktives Bauteilsystem,eine mechanische Belüftung und eine Wärmerückgewinnungsanlage; aussagekräftige Energieverbrauchsdaten liegen derzeit noch nicht vor.

Auch das bereits 2006 eröffnete Lufthansa Aviation Center (LAC) am Frankfurter Flughafen, Sitz des Vorstandsvorsitzenden und eines Großteils der Konzernadministration, zeichnet sich durch innovatives Energiemanagement aus. Ein konsequent auf Energieeffizienz ausgerichtetes Gebäudekonzept spart, im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden, allein 58 Prozent der benötigten Heizenergie ein. Innen liegende Gärten tragen zur Temperatur- und Feuchtigkeitsregulation bei. Die Europäische Kommission hat dem LAC daher den Status eines „Green Building“ verliehen und Lufthansa für dieses Konzept ausgezeichnet.

Zudem hat Lufthansa im Jahr 2008 eine Vereinbarung mit einem Energieversorgungsunternehmen unterzeichnet, die vorsieht, sowohl die Hauptverwaltung in Köln als auch das Lufthansa Training & Conference Center (LTCC) in Seeheim von 2009 bis 2011 mit Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen. Das LTCC bezieht darüber hinaus einen großen Teil seines Primärenergieeintrags aus einer Geothermieanlage. Für 100 Prozent Wärme werden nur 25 Prozent zusätzliche Energie benötigt, was sich auch in deutlich verringerten CO₂-Emissionen niederschlägt.

Erfolg

Im Zeitraum von 2009-2011 bezieht der Konzern für beide Liegenschaften insgesamt rund zehn Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr. Jedes Jahr entlastet das Lufthansa Aviation Center als „Green Building“ die Rhein-Main-Region um 12.000 Tonnen CO₂.

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