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Bayerische Staatsforsten AöR
Überblick
Seit dem 01.07.2005 denken wir über viele Dinge ein bisschen anders. Mit dem Start der Bayerischen Staatsforsten als Anstalt öffentlichen Rechts betreten wir den Weg von einer Verwaltung zu einem Unternehmen. Das Unternehmerische definieren wir über Wandel, Innovation und dynamisches Arbeiten.
Nicht mehr die Verwaltung der Wälder steht im Mittelpunkt, sondern ihre unternehmerische Bewirtschaftung, streng orientiert am Prinzip der Nachhaltigkeit. Das bedeutet einerseits, dass wir nicht mehr ernten als nachwächst. Und andererseits vereinfacht, dass der Wald Erträge abwerfen muss, um ihn mit diesen Mitteln langfristig für Mensch und Tier zu erhalten. Wirtschaftlichkeit ist bei den Bayerischen Staatsforsten weit gefasst: Hierzu zählt der Ameisenbuntkäfer, wenn er bei der Borkenkäferbekämpfung hilft genauso wie die Einführung einer neuen und rationelleren Technik zur Rundholzvermessung.
Die Zentrale in Regensburg, verschiedene überregionale Serviceeinrichtungen und 41 regionale Forstbetriebe engagieren sich hier für den bayerischen Staatswald.
Angaben zur Institution
| Name der Organisation: |
Bayerische Staatsforsten AöR |
| Adresse: | Tillystraße 2, 93053 Regensburg |
|---|---|
| Bundesland: | Bayern |
| Ansprechpartnerin: | Christoph Scheelhas |
| Position | Betrieblicher Umweltschutz, Unternehmensentwicklung |
| Telefon: | +49 941 6909-153 |
| Telefax: | +49 941 6909-145 |
| E-Mail: | Christoph.Scheelhas@baysf.de |
| Website: | www.baysf.de |
| Anzahl Mitarbeiter/innen: | 2.912 (Stand 30.06.2009) |
Organisation des Beschaffungswesen
Im Oktober 2007 beschloss der Vorstand die Umstellung auf Grünen Strom, nachdem zuvor kein zentraler Stromeinkauf für die dezentral in Bayern verteilten Gebäude der Bayerischen Staatsforsten durchgeführt wurde. Mit der Beschaffung war der Teilbereich „Strategischer Einkauf" der Unternehmenszentrale in Regensburg befasst. Dieser bereitete im Februar 2008 wurde die Ausschreibung von Grünem Strom vor und veröffentlichte diese im März 2008. Die Leitfäden des Green Labels Purchase Projekts waren beim Erwerb von Kenntnissen im Themenbereich Beschaffung von Grünem Strom hilfreich.
Vergabegegenstand war die flächendeckende Versorgung (inklusive Netznutzung) der fast 300 Abnahmestellen mit Strom aus erneuerbaren Energien ab 1. Juli 2008.
Den Zuschlag erhielten die Elektrizitätswerke Schönau.
Erfolg
Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) liefern ein vom TÜV NORD zertifiziertes Stromprodukt, welches eine zeitgleiche Einspeisung aus Anlagen garantiert, die nicht älter als sechs Jahre sind und somit einen zusätzlichen Umweltnutzen im Vergleich zu Altanlagen bewirken.
Zudem verpflichten sich die EWS mit dem „Schönauer Sonnencent", einem Förderanteil im Strompreis, umweltfreundliche Stromerzeugungsanlagen zu unterstützen. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von rund 1,7 Millionen Kilowattstunden beträgt die CO2-Einsparung 600 Tonnen im Vergleich zum bisher bezogenen Strommix.
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