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Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Überblick
Das Verkehrsnetz der BVG besteht aus zehn U-Bahn-Tageslinien und acht Wochenendnachtlinien, 149 Omnibuslinien sowie 22 Straßenbahnlinien. Zusammen mit weiteren Partnern bedient das Verkehrsunternehmen einen Ballungsraum mit 3,4 Millionen Einwohnern in einem Einzugsgebiet von fast 1000 km².
Angaben zur Institution
| Name der Organisation: | Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) |
|---|---|
| Adresse: | Holzmarktstr. 15-17, 10179 Berlin |
| Bundesland: | Berlin |
| Anzahl der Mitarbeiter: | 10.597 |
| |
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| Ansprechpartner: | Burkhard Eberwein |
| Position: | Sachgebietsleiter Fahrzeugmanagement |
| Telefon: | +49 (0) 30 2 56 - 2 7516 |
| Telefax: | +49 (0) 30 2 56 - 2 7899 |
| E-Mail: | burkhard.eberwein@bvg.de |
| Website: | www.BVG.de |
Organisation der Beschaffung
Das Qualitäts- und Umweltmanagement wurde in die Struktur des Unternehmens integriert. In regelmäßigen Zeitabständen werden die Maßnahmen zum Umweltschutz dokumentiert und bewertet. Dadurch, dass besonderer Wert darauf gelegt wird, sich nach außen darzustellen, können daraus auch direkte Vergleiche mit anderen Verkehrsunternehmen vorgenommen werden. Die Qualitätsstandards aus der Norm ISO 9000 wurden in einem integrierten Management zusammengeführt. Die Verantwortung für die Umwelt begleitet die gesamte Prozesskette von der Beschaffung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung von Produkten. Diese Konsequenz gilt auch für Lieferanten und Auftragnehmer der BVG. Die Umweltanforderungen werden bereits im Ausschreibungsprozess definiert und anschließend vertraglich vereinbart. Ausschlaggebend bei der Auswahl von Fahrzeugen und Anlagen sind grundsätzlich eine gute Verarbeitung, eine lange Lebensdauer sowie ein geringer Wartungsaufwand.
Bereits seit 1999 senken die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Schadstoffmengen bei den Bussen, indem sie moderne Partikelfilter, so genannte CRT („Continuously Regenerating Trap“)-Systeme, einsetzen. Die hohe Effizienz der CRT-Systeme in der Bekämpfung von Schadstoffen liegt in ihrer Kombination von Katalysator und nachgeschaltetem, selbstreinigendem Filter. Er fängt im Durchschnitt 96 % aller Russpartikel ab. Diese neue Dieselbusgeneration unterschreitet die –ab 2008 geltende – Abgasnorm EURO 5 und erfüllt darüber hinaus den noch strengeren Abgasstandard EEV (Enhanced Environmentally friendly Vehicle). Alle der rund 1300 BVG-Omnibusse verfügen über die umweltfreundliche Filtertechnik.
Im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) betreiben die Berliner Verkehrsbetriebe Omnibusse mit Wasserstoffantrieb. Die Berliner Wasserstoffbusflotte besteht zur Zeit aus vier Eindeck-Omnibussen mit Wasserstoffverbrennungsmotor, deren Abgasemissionen deutlich die zukünftige Euro 6 Norm unterschreiten. Die Fahrzeuge sind im Linienverkehr der BVG unterwegs.
Erfolg
In dem Zeitraum von 1998 bis 2004 konnte der Ausstoß von Kohlenmonoxid von 14.237 auf 1.478 g/kWh und von Kohlenwasserstoffen von 3.419 auf 58 g/kWh für die gesamte Omnibusflotte der BVG reduziert werden. In Prozentzahlen ausgedrückt wurden die beiden Schadstoffmengen um 82 % bzw. 97 % reduziert.
Die Omnibusflotte der Berliner Verkehrsbetriebe leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Sauberkeit der schon sprichwörtlichen „Berliner Luft“ und ist gut vorbereitet auf die Herausforderungen der kommenden Jahre, in denen der Schutz der Umwelt und des Klimas sowie die Nachhaltigkeit bestimmende Faktoren sein werden.
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