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Bayerische Hypovereinsbank AG (HVB Group)

Überblick

Einsparungen CO2: 2.500 Tonnen/Jahr Logo_HVB_Group

Einsparung Stromkosten: 450.000 €/Jahr

Der Finanzdienstleister Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG der HVB Group beschafft energieeffiziente Produkte für seine 21.540 Beschäftigten in vorbildlicher Weise.

Nachhaltigkeit und damit der Schutz der Ressourcen sind seit April 2004 ein wesentlicher Bestandteil sämtlicher Beschaffungsprozesse.

Angaben zur Institution

Adresse: Nachhaltigkeitsmanagement, GGS5
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
80333 München

Ansprechpartner: Stefan Löbbert
Position: Leitung Nachhaltigkeitsmanagement
Telefon: +49 (0) 89-378-29765
E-Mail: stefan.loebbert@hvb.de
Website: www.hypovereinsbank.de
Zahl der Angestellten: 21.540

Organisation des Beschaffungswesens

Die Detailprozesse des Einkaufs von energieeffizienten Produkten sind im Einkaufshandbuch der HVB Group als Arbeitsanweisungen festgelegt. Über Inhalte und Neuerungen werden alle Mitarbeiter des Bereichs Beschaffung regelmäßig und ausführlich informiert. Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien macht die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement nach Produkt-spezifischen Abstimmungen mit den Sachmittelverantwortlichen. Der Bereich Beschaffung integriert diese Vorgaben dann in seine Ausschreibungsunterlagen und evaluiert die Angebote.

Erfolg

Für die Beschaffung von Monitoren, Druckern, Kopierern und Faxgeräten werden die Kriterien der Labels Energy Star, GEEA/GED, Blauer Engel, Eco-Label und TCO sowohl zur Vorbereitung der Ausschreibung als auch bei der Angebotsbewertung berücksichtigt. Ein Teil der Kriterien sind Mindestkriterien - so genannte "Muss-Kriterien". Bei Neubeschaffungen bzw. neuen Verträgen werden die Lieferanten aufgefordert, anhand standardisierter Fragebögen zum Umweltmanagement sowie zu sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen Auskunft zu geben. Die Angaben müssen durch aussagekräftige Dokumente belegt werden und werden Bestandteil des Kaufvertrags.

Die standardisierten Formulare für produktspezifische Anforderungen u. a. für EDV haben sich so bewährt, dass sie demnächst auch für weitere Produktgruppen entwickelt werden.

Die Anschaffung von 27.430 Flachbildschirmen mit 38 Watt Leistungsaufnahme (Vollbetrieb) sparte im Vergleich zu den alten Röhrenbildschirmen insgesamt 3.700.000 kWh Strom, bzw. 2.500 Tonnen CO2 pro Jahr. Bei durchschnittlichen Stromkosten von 13 cent/kWh entspräche dieses einer jährlichen Kosteneinsparung von ca. 450.000 Euro.

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