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Lauf an der Pegnitz
Überblick
Lauf a.d. Pegnitz, die Kreisstadt des Nürnberger Landes liegt östlich von Nürnberg im unteren Pegnitztal, dem Eingang zur Frankenalb.
Die Stadt hat einen kommunalen Klimaschutzplan entwickelt, der vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Darin enthalten ist eine Verbrauchsaufnahme auf kommunaler, privater und Gewerbeebene. Auf dieser Bestandsaufnahme folgt die Entwicklung maßgeschneiderter Maßnahmen und Projekte.
In der Stadt Lauf stellte sich die Innenbeleuchtung des Rathauses mit Leuchtstoffröhren aus den 90er Jahren als erster Ansatzpunkt heraus. Dies ist ein weiterer Schritt der Stadt Lauf auf dem Weg zu besserer Effizienz im Verbrauch der aus regenerativen Trägern gewonnenen Energie.
Angaben zur Institution
| Name der Organisation: | Stadt Lauf an der Pegnitz |
|---|---|
| Adresse: | Urlasstr. 22, 91207 Lauf a. d. Pegnitz |
| Bundesland: | Bayern |
| Einwohner: | 27.000 |
| |
|
| Ansprechpartner: | Richard Knauer |
| Position: | Umweltbeauftragter |
| Telefon: | +499123 – 184 155 |
| E-Mail: | r.knauer@stadt.lauf.de |
| Website: | www.lauf.de |
Organisation der Beschaffung
Der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Lauf verglich verschiedene Techniken zur Verbrauchsminimierung von Beleuchtung. Dabei ergab sich, dass ohne die komplette Auswechslung des Leuchtenbestandes der Verbrauch von 65.000 kWh pro Jahr deutlich reduziert werden kann.
Da sich das Nachrüsten der bestehenden Beleuchtung als wirtschaftlicher herausstellte und sich dabei enorme Effizienzvorteile ergaben, wurden 360 der 420 Lampen ohne größeren Aufwand umgerüstet und dadurch die Verbrauchswerte gesenkt. Die Wahl für die Beschaffung der dazu notwendigen Teile fiel in freihändiger Vergabe auf den örtlichen Hersteller SWEET-LIGHT GmbH.
Erfolg
Die vorhergesagte Verbrauchsminderung durch die Aufrüstung beträgt 41 Prozent. Dies entspricht einer CO2-Emmissionsminderung von 17 Tonnen pro Jahr.
Die Kosten liegen bei einem Drittel von einem kompletten Austausch der Beleuchtung. Die Maßnahmen können zudem an nur einem Tag durchgeführt werden und der Betrieb in den Büros und Amtszimmern wird nicht nennenswert beeinträchtigt. Dieses Projekt hat Vorbildcharakter für die Erfolgsaussichten des kommunalen Klimaschutzprogramms und ist auf andere Verwaltungs- und Gewerbebauten übertragbar.
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