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Stadt Buxtehude stellt auf Grünstrom um
Öffentliche Liegenschaften werden ab Juli von den Stadtwerken versorgt
PRESSEMITTEILUNG
Buxtehude. Buxtehude ist nicht nur Fairtrade-Stadt und engagiert sich für sozialverträglichen Handel, ab 1. Juli 2012 setzt die Stadt auch ein Zeichen für den Umweltschutz und stellt die Energieversorgung für öffentliche Anlagen und Gebäude auf ökologischen Grünstrom um. Ab 1. Juli ist die Stadt Buxtehude somit der größte NaturWatt-Kunde der Stadtwerke Buxtehude. Rund 150 Gebäude, darunter unter anderem die Schulen, die VHS Buxtehude und das Museum sowie die Straßenbeleuchtung und sämtliche Signalanlagen werden zukünftig mit Strom aus den regenerativen Energiequellen Wind, Sonne und Wasserkraft versorgt.
Im Rahmen eines Pressetermins am 12. Juni übergab Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Müller-Wegert die NaturWatt-Plakette an Bürgermeister Jürgen Badur. Die Entscheidung für Strom aus erneuerbaren Energien ist Teil einer ganzheitlichen Strategie: „Wir haben schon seit langem Maßnahmen ergriffen, beispielsweise in den Schulen, um Ressourcen sparsam zu verwenden. Demnächst wollen wir einen Schritt weiter gehen und in den politischen Gremien vorschlagen, mit professioneller Unterstützung ein Klimaschutzkonzept anzugehen“, so Badur.
Der Wechsel zum Grünstrom wurde bereits 2008 erstmalig im Bau- und Liegenschaftsausschuss diskutiert, musste aufgrund der Haushaltslage in den Folgejahren aber verschoben werden. Im Februar dieses Jahres war es dann soweit: Im Bau- und Liegenschaftsausschuss wurde ein Angebot der Stadtwerke Buxtehude zur Diskussion gestellt und befürwortet. Daraufhin beschloss der Stadtrat zusammen mit dem Haushalt 2012 die Umstellung auf NaturWatt-Strom.
Der Stromverbrauch der Stadt Buxtehude beziffert sich auf jährlich rund 4,2 Kilowattstunden. Durch die Verwendung des Stroms aus regenerativen Energiequellen entstehen im Jahr rund 14.000 Euro Mehrkosten, diese werden aber durch den positiven Effekt der Einsparung von rund 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr aufgewogen.







